Atomstrom? Nein danke! Nutzen wir unsere heimischen Energiequellen

Auf ein Wort

Die Atomstromdiskussion ist buchstäblich eine Debatte von gestern. Neue Argumente Pro und Contra gibt es nicht. Wir von goGreen und unsere Partner setzen auf Wasserstoff als die Energiequelle der Zukunft. Dazu arbeiten wir in wechselnden Netzwerken mit Wissenschaft und Technik zusammen.

Der Traum von billigem Strom bleibt angesichts der horrenden Bau- und Betriebsskosten eine Illusion. Nahezu sämtliche Atomkraftwerke in Europa sind nach 40 Jahren Betriebsdauer buchstäblich am Ende. Viele von ihnen stehen nicht länger für den Dauerbetrieb zur Verfügung

Die zunehmenden heißeren und trockeneren Sommer zwangen zuletzt immer wieder zu unerwarteten Betriebspausen, weil das nötige Kühlwasser zeitweise nicht mehr verfügbar war. Versorgungssicherheit sieht anders aus.

Das Bedrohungspotenzial nuklearer Kraftwerke führt uns Putins Krieg tagtäglich vor Augen. Die Frage nach einem sicheren Atommüll-Endlager ist bis heute unbeantwortet von den Ewigkeitslasten der Atomverstromung ganz zu schweigen.

Wir von goGreen setzen auf unsere „heimischen“ natürlichen Energiequellen: Sonne, Wind und Wasser. Die Wasserstofftechnologie passt perfekt zu unserem Konzept, bei der Energieversorgung – auch insbesondere regional – eine weitgehende Autarkie zu erreichen. 

Wir werden schon in naher Zukunft die hohe überschüssige Energie aus den Photovoltaikanlagen unserer Wohnquartiere und Gewerbeparks einsetzen, mittels Elektrolyse Wasserstoff herzustellen. Der so produzierte Wasserstoff stellt Energie für Strom und Heizung auch dann zur Verfügung, wenn die Sonne einmal nicht scheint.

Darüber hinaus kann Wasserstoff heute bereits in gewissen Mengen in das Gasnetz eingespeist werden und so den Gasbedarf deutlich absenken. Brennstoffzellenheizungen stellen eine weitere Möglichkeit dar, schon heute Wasserstoff in privaten Haushalten und Gewerbebetrieben zu nutzen.

Wir sollten unsere Zeit und unsere Ressourcen nicht länger in Konzepte von gestern stecken. Angesichts der überragenden Vorteile des Wasserstoffs als Energieträger kann es nur heißen: alle Kraft voraus für die Weiterentwicklung dieser nachhaltig klimaschonenden Technologie


Ihr

Bernhard Schoofs

Zum Foto:

Das tschechische Atomkraftwerk Dukovany bei Brünn ist seit 1985 in Betrieb und liegt nur knapp 100 km von Wien und rund 220 km von der deutschen Grenze entfernt.          Foto: uhri, AdobeStock

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